FAQ Schornsteinwelt Großhandel aus Gelsenkirchen

Hier beantwortet der Schornsteinwelt Großhandel die häufigsten Fragen

rund um Feuerungstechnik und Abgasanlagen. Seit 2007 berät die Schornsteinwelt Privatkunden, Schornsteinfeger und Fachbetriebe.

Die Fragen sind nach Themenbereichen geordnet:

  • Schornstein und Abgasanlage
  • Kaminöfen, Ofenrohre und Zuluft

Die Antworten berücksichtigen die geltenden Vorschriften, zum Beispiel die Erste Bundes-Immissionsschutzverordnung und die Abnahme durch den Bezirksschornsteinfeger. Persönliche Beratung erhalten Sie telefonisch, per E-Mail oder in der Ausstellung in der Isoldenstraße 30 in Gelsenkirchen.

Was ist ein Edelstahlschornstein und wann lohnt er sich?

Ein Edelstahlschornstein ist eine Abgasanlage aus rostfreiem Edelstahl, die außen am
Gebäude oder innen im Haus montiert wird. Er lohnt sich immer dann, wenn kein
gemauerter Schornstein vorhanden ist oder ein bestehender Schornstein nicht mehr
genutzt werden kann.
Edelstahlschornsteine sind leicht, schnell montiert und auch nachträglich ohne große
Umbauten möglich. Damit eignen sie sich besonders für den Anschluss eines neuen
Kaminofens in Bestandsgebäuden. Eine Übersicht aller Systeme finden Sie in der
Kategorie Edelstahlschornsteine. Für komplette Anlagen eignet sich zum Beispiel ein
Edelstahlschornstein-Bausatz, in dem alle Grundelemente aufeinander abgestimmt sind.

Einwandig oder doppelwandig: Welcher Edelstahlschornstein passt zu mir?

Ein doppelwandiger Edelstahlschornstein ist die richtige Wahl für die Montage im Freien,
ein einwandiger Edelstahlschornstein dient vor allem zur Sanierung eines bestehenden
gemauerten Schornsteins.
Der doppelwandige Schornstein besteht aus einem Innenrohr, einer Wärmedämmung und
einem Außenmantel. Die Dämmung hält die Abgase warm, sorgt für einen guten Zug und
verhindert, dass sich Feuchtigkeit im Schornstein niederschlägt. Der einwandige
Schornstein wird dagegen in einen vorhandenen Schacht eingezogen, der bereits als
Schutzhülle dient. Muss ein vorhandener Schornstein nur in der Höhe angepasst werden,
hilft eine Schornsteinverlängerung.

Welchen Durchmesser und welche Höhe braucht mein Schornstein?

Der Durchmesser des Schornsteins richtet sich in der Regel nach dem Abgasstutzen Ihrer
Feuerstätte, die genaue Auslegung erfolgt über eine Schornsteinberechnung nach der
Norm DIN EN 13384.
Typische Durchmesser bei Kaminöfen liegen zwischen 120 und 150 Millimetern. Für die
Höhe gilt seit 2022 die Erste Bundes-Immissionsschutzverordnung (1. BImSchV): Bei neu
errichteten Anlagen für feste Brennstoffe muss die Mündung in der Regel firstnah liegen
und den Dachfirst überragen. Die verbindlichen Werte für Ihr Gebäude legt der
zuständige Schornsteinfeger fest. Mit dem Schornsteinkonfigurator stellen Sie Ihren
Schornstein anschließend passgenau zusammen.

Muss der Schornsteinfeger meinen neuen Schornstein abnehmen?

Ja, in Deutschland muss der bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger jede neue
Feuerstätte und jede neue Abgasanlage vor der ersten Inbetriebnahme abnehmen.
Sprechen Sie am besten schon vor dem Kauf mit Ihrem Schornsteinfeger. Er prüft, ob
Standort, Höhe, Durchmesser und Abstände zu brennbaren Bauteilen den Vorschriften
entsprechen. So vermeiden Sie Nachbesserungen und unnötige Kosten. Gern unterstützt
Sie dabei auch unsere Fachberatung, zum Beispiel bei derAuswahl passender Elemente
aus dem Schornstein-Zubehör.

Kaminöfen, Ofenrohre und Zuluft

Welche Heizleistung sollte mein Kaminofen haben?

Die passende Heizleistung hängt vor allem von der Raumgröße und der Dämmung Ihres
Hauses ab; für ein Wohnzimmer in einem gut gedämmten Haus reichen oft 4 bis 6
Kilowatt.
Ein zu großer Ofen wird meist gedrosselt betrieben. Dann verbrennt das Holz
unvollständig, die Scheibe verrußt und es entstehen mehr Emissionen. Wählen Sie die
Leistung deshalb lieber passend als zu groß. Achten Sie außerdem darauf, dass neue
Kaminöfen die Grenzwerte der Stufe 2 der Ersten Bundes-Immissionsschutzverordnung
einhalten. Eine große Auswahl geprüfter Modelle finden Sie in der Kategorie Kaminöfen.

Was ist der Unterschied zwischen Kaminofen, Pelletofen und Hybridofen?

Ein Kaminofen wird von Hand mit Scheitholz befeuert, ein Pelletofen arbeitet automatisch
mit Holzpellets und ein Hybridofen kann beide Brennstoffe nutzen.
Der Kaminofen braucht keinen Strom und bietet das klassische Flammenbild. Der
Pelletofen fördert die Pellets selbstständig aus einem Vorratsbehälter, lässt sich über ein
Thermostat steuern und benötigt einen Stromanschluss. Der Hybridofen verbindet
beides: Sie genießen das Holzfeuer und heizen bei Bedarf komfortabel mit Pellets weiter.
Die passenden Geräte finden Sie unter Kaminöfen, Pelletöfen und Hybridöfen.